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Neues
Boot für die Green Life Society (GLS) auf Andaman Island
Ein
neuer Start, um Schildkröten, Seekühe und die
Riffe nach dem Tsunami zu schützen.
Die
Andaman Islands sind aufgrund der Nähe zum Epizentrum
des zerstörerischen Erdbeben
im Dezember 2004 sehr stark betroffen. Bei dem Unglück
starben über 1500 Bewohner, machte 55000 Menschen Obdachlos
und viele Menschen sind bis heute vermisst. Dutzende von
Dörfer wurden von der Flut verschlungen, Landschaften
bleibend verändert und Tonnen an Schutt sind ins Meergespült
worden.
Die
Inselgruppe hatte vor dem Tsunamui eines der besten Mangroven
Ökosysteme die eine ideale Heimat für die Monitorechsen
und Salzwasserkrokodile bieten. Um die Küsten gibt
es sehr schöne Riffe welche tausenden Fischarten einen
Lebensraum bieten.
Ausser der menschlichen Tragödie hat der Tsunami auch
grosse Schäden in diesem Ökosystem verursacht.
Nach der humanitären Hilfe ist es jetzt dringend hier
aktiv zu werden.
Die
Green Life Society war in diesem Gebiet schon vor dem Tsunami
sehr engagiert. Insbesondere führten sie ein Riffmonitoring
Programm durch und haben den Schutz der Seekühe als
offizielles Emblem der Insel erreicht.Während des Tsunamis
ist ein GLS Mitarbeiter ums Leben gekommen und das kleine
Forschungsboot wurde zerstört.
Zusammen
mit der Coral Reef Alliance und der EarthAIDE Kamopagne
hat der Diversion Marine Conservation Fund USD 5000 aufgebracht,
um der GLS ein neues Boot zu finanzieren.
Das
neue Boot wird im Juni einsatzbereit sein und die Green
Life Society wird als erste Organisation in der Gegend wieder
ein systematisches Monitoring Programm für die Riffe
durchführen. Insbesondere wird es wichtig sein zu erfahren,
ob die Erkenntnisse von anderen betroffenen Regionen, wo
die Riffe sich rasch von selbst erholt haben, auch in dieser
sensiblen Region zutreffen.
Jede
Buchung trägt direkt zu diesen und ähnlichen Projekten
in der Zukunft bei.
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