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Yap,
obwohl nur eine Flugstunde von Guam entfernt, ist eine der
faszinierensten und noch am ursprünglichsten gebliebene
Inseln Mikronesiens. Die Inselgruppe ist reich an Traditionen,
Mythen, Sagen und Legenden einer alten pazifischen Kultur,
die bis ins heutige Zeitalter anhält.

Abgesehen
von traditioneller Architektur von originalen "seaside
men's houses", historischen "stone money discs"
und "stone money banks" kann man viele künstlerische
Handarbeiten und traditionelle Tänze bewundern.
Yap's
Hauptattraktion sind mit Sicherheit die Manta Rochen. Diese
majastätisch aussehenden Rochen sind hier ganzjährig
in grosser Zahl zuhause, eine Attraktion, die Taucher aus
aller Welt nach Yap lockt. Davon abgesehen sind in Yap auch
andere Meeresbewohner in kaum übertreffbarer Vielfalt
zu entdecken. Intakte Korallenriffe mit kristallklaren,
türkisblauen Lagunen, laden Taucher ein, um die Unterwasserwelt
zu erleben.
Anreise
Yap
liegt ca. 800km nördlich von Papua New Guinea und ungefähr
10800km südwestlich von Los Angeles. Als ein Teil der
Federated States of Micronesia, liegt Yap zwischen Guam
und Palau.
Die
Inselgruppe ist geographisch entfernt der grossen Touristenrouten
und hat dadurch ihre Naturschönheit und auch Ursprünglichkeit
erhalten. Die 4 Hauptinseln sind - Yap, Tomil-Gagil, Map,
und Rumung, plus zehn kleine Inseln, die innerhalb eines
wunderschönen Korallenriffs gelegen sind. Yap hat 130
Ausseninseln, die sich bis ca. 600 Meilen östlich von
Yap ausdehnen. Die meisten der Inseln sind Korallenatolle
und kaum besiedelt.
Die Kultur und Sprache dieser wenigen Bewohner ist aber
anders als die der Bewohner der Hauptinsel. Colonia ist
die Hauptstadt und der Verwaltungssitz.
Continental Micronesia fliegt von Guam nach Yap & Palau.
Es bietet sich daher an, einen Besuch auf Yap mit einem
Tripp nach Palau zu verbinden.
Guam hat reglmässige Flüge von/nach USA, Cairns
in Australien, Tokyo und Manila Mit Continental. Asiana
fliegt taeglich von Seoul nach Guam mit Anschluss zu den
Inseln.
Klima
Yap hat warmes, tropisches Klima. Die beste Reisezeit ist
zwischen Dezember und April; wenn es trockener ist. Von
April bis Dezember ist Regenzeit. Die höchsten Niederschläge
sind zwischen Juli und Oktober zu erwarten. Doch ist die
Schlechtwetterlage kaum anhaltend, nach ein paar Regenschauern
scheint die tropische Sonne wieder. Die durchschnittlichen
Temperaturen liegen bei 26-32 Grad, die Wassertemperaturen
im Jahresdurchschnitt bei 28-29 Grad.
Geschichte und Kultur
Dank seiner geographischen Lage, wurde Yap vom Weltgeschehen
relativ wenig beeinflusst. Weder die Spanier, die Mikronesien
schon um 1500 kolonisiert haben, noch die Deutschen vor
dem 1. Weltkrieg und später die Japaner (vor und während
des 2. Weltkriegs), hatten zu irgendwelchen Veränderungen
der traditionellen Kultur und Gesellschaft beigetragen.
Man kann Yap als die ursprünglichste Insel Mikronesiens
bezeichnen.
Traditioneller
Lebensstil geht in einem ruhigen, gleichmässigen Rhythmus,
der von der Natur bestimmt wird. Fischen, segeln, weben
von Pandanus Matten für alle möglichen Haushaltsbedürfnisse
(Boden Matten, Dach- oder Wände, etc.) gehören
ebenso zum täglichen Alltag, wie vor Hunderten von
Jahren. Selbst die "Inselmode" (Grassröcke
für Frauen und "thu'us", ein Lendenschurz
für die Männer) ist zumindest in kleineren Dörfern
und auf abgelegeneren Inseln, erhalten geblieben bzw. ist
keine Seltenheit.
Obgleich
Yap 300 km entfernt liegt von Palau, segelten Yap Krieger
vor mehr als 300 Jahren nach Palau, um die aussergewöhnliche,
sehr "schwere" Yapenes Währung zu gewinnen
bzw. in Kalksteinbrüchen abzubauen.
Diese riesigen, runden Steinscheiben haben in der Mitte
ein Loch, um den Transport zu erleichtern. Manchmal ist
der Durchmesser grösser als ein durchschnittlich grosser
Mann. Das meiste "stone money" ist, wie kann es
anders sein, in einer Bank eingelagert, in einem Kanal,
genannt: "the money bank". Andere wiederum sind
ausserhalb eines Männerhauses aufgebaut, ein Zeichen
von Reichtum und Status.
So erstaunlich es klingt, selbst in unserem Zeitalter ist
"stone money" in Yap gesetzmässig als Zahlungsmittel
möglich. Der Wert dieser runden Kalksteine varieren,
wobei die Grösse nicht ausschlaggebend ist. Das "Geld"
ist heute noch Eigentum, doch wird es natürlich trotz
Wechsel des Besitzers, nicht bewegt.
Tauchen
Yap
hat weltweit den Ruf, die Heimat, der Welt grössten
Ansiedlung von Manta Rochen zu sein. Bei einem Tauchgang
in Yap wird garantiert, dass man Mantas sichtet.
Doch sind die Mantas nicht die einzigen Unterwasser-Attraktionen.
Die Ausssenriffe beherbergen Tausende von Riff-Fischen,
Wirbellose Meerestiere und 'zig Arten Korallen. Alleine
über 200 Arten von Korallen bilden das Ringriff. Ein
Paradies für Taucher und Unterwasser-Fotographen.
"Yap
Caverns", an der Südspitzeder Insel, sind in miteinander
verbundenen Höhlen. Hier kann man einige "thrilling
dives" machen. Man taucht durch ein Netzwerk von fantastischen
Höhlen, vorbei an Korallen-Pinnacles, dem dominierenden
Refuge einer grossen Anzahl an Rotfeuerfischen und auch
vorbei an sich ausruhenden Weisspitzenhaien. Grosse Schwärme
von Rotbauch-Papageienfischen tummeln sich hier gerne. Nicht
nur den erfahrenen Tauchern ist da Tauchen hier vorbehalten,
auch weniger erfahrene Taucher können da hier geniesen.
Andere Aktivitäten
Wer mal eine Tauchpause machen möchte, findet viele
andere interessante Aktivitäten. z.B. Mountain Biking,
Bush Walking auf einem historischen "stone path",
oder fischen gehen in der Lagune oder einfach nur entspannen
an unberührten Südsee-Stränden. Einfach den
Traum, im Schatten einer Kokospalme zu liegen und die Seele
baumeln lassen, Wirklichkeit werden zu lassen.
Yap's Bevölkerung ist gastfreundlich, natürlich
und gleichzeitig zurückhaltend scheu. Sie haben gerne
Besucher, die ihren Südsee-Lebensstil respektieren
und zu schätzen wissen. Man wird gerne involviert,
sei es beim Weben von Matten oder beim Fischen, eine wunderbare
Gelegenheit mal was anderes auszuprobieren!
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