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Mai
2005 : Australien
Papua Neuguinea Mikronesien Südost Asien Diversion Marine Conservation Fund
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DIVERSION DIVE TRAVEL Newsletter Mai 2005 Online HTML version (English) | Online HTML Version (deutsch)
Unser
Newsletter beschreibt ein paar "alte Bekannte" am Barrier Reef und in
der Coral Sea in Australien. Wir haben auch eine interessante Geschichte über
den Tauchveteran Hans Hass in Cairns ausgegraben. Anfang Mai waren wir auf einem kurzen Besuch in Yap und konnte dort die Verbesserungen an Hotel und Tauchbasis von Yap Divers anschauen. Thailand ist eines unserer neueren Ziele und wir haben die Tauchboote vor Ort um updates zur neuen Saison nach dem Tsunami gebeten. Unser
Diversion Marine Conservation Fund war sehr aktiv. Wir stellen zwei neue Projekte
vor die mit Eurer Hilfe finanziert wurden. Euer Diversion Team
Australien "Adventure Diving" mit Undersea Explorer
Die UE hat Kabinen, mit Doppelbetten und auch mit zwei Einzelbetten. Die Undersea Explorer ist bestimmt nicht das luxeriöseste Schiff, aber sie hat alles was man braucht und ist gut ausgerüsted um es Tauchern so bequem wir möglich zu machen. Die
Expeditionen sind 6 Nächte lang, beginnen Samstag Abends in Port Douglas
und enden dort am folgenden Freitag. http://www.diversionoz.com/de/underseäxplorer.htm Neue Fahrpläne: Spirit of Freedom
Ab 30. Juni wird die Fahrt mit einem Flug über das Great Barrier Reef nach Lizard Island beginnen. Der Vorteil davon ist, dass der Flug etwa 10 Stunden an Bootsfahrt einspart und mehr Zeit zum Tauchen bleibt. Der Flug selber bietet wunderschöne Blicke auf das Riff. Die Preise sind dafür stabil geblieben. Vereinzelte Termine gegen Ende 2005 werden den Flug aufgrund von Vorherbuchungen nicht anbieten können. Fragt deshalb unbedingt vorher bei uns nach, wenn Ihr Euch dafür interessiert. http://www.diversionoz.com/de/spiritoffreedomnew.htm Hans Hass - Tauchgeschichte am Barrier Reef
Als
die beiden Anfang Dezember '52 in Sydney ankamen, waren die Australier schockiert
zu hören, dass Hans Hass mit Haien tauchen, und sie fotografieren wollte.
Damals wusste man noch weniger über Haie als heute. Haie wurden von den meisten
Australiern ausschliesslich als gefährliche Killer angesehen. Ein Arzt in
Sydney, der Spezialist für Haiangriffe war, bestand darauf, Hans Hass seine
Fotosammlung von Hai-Opfern zu zeigen. Damit versuchte er die beiden zu überzeugen,
dass sie in Australien besser nicht mit Haien Tauchen sollten. Aber die Fotos
haben Hans und Lotte Hass natürlich nicht von ihrem Vorhaben abgebracht.
So kam es dazu, dass Hans Hass im selben Monat bei Green Island/Cairns einen 4
Meter grossen Hammerhai fotografierte. Es war die weltweit erste Unterwasseraufnahme
von einem Hammerhai.
Damals hatte man noch keinen Schimmer, dass es ein Unterschied ist, ob man Haien in ihrer natürlichen Umgebung begegnet oder ob in einer Walfangstation, wo Wale geschlachtet wurden und Haie sich in Feeding Frenzy auf die Überreste gestürzt haben. Hans
Hass Wissen über Haie war weit mehr als das der Australier und er war natürlich
so klug und hat sich nicht zu einem selbstmörderischen Tauchgang bei einer
Walfangstation überreden lassen.
Papua Neuguinea
Man muss wirklich genau hinschauen um die Gebäude inmitten des Regenwaldes zu finden, denn sie wurden mit äusserster Sorgfalt so gebaut, dass sie kaum auffallen. Das kleine Boot legte am Steg an, von wo aus ein Holzweg zum Hauptgebäude führt. David, der Manager, begrüsste mich mit einem Glass Saft und wir machten es uns auf der grossen Veranda gemütlich. Die Veranda sitzt am Rand eines Kliffes und von dort aus kann man auf eines der Hausriffe runterschauen. Hier kann man die farbenfrohen Fische vom Liegestuhl aus beobachten, ohne dass man dabei nass werden muss. Während meines Besuches haben die Jungs und Mädels vom Resort Delphine für mich bestellt, die wir während des Frühstücks von der Veranda beobachten konnten. Tauschön!!!!
Das Personal ist sehr hilfsbereit und Seba, der Tauchlehrer, ist freundlich und sehr erfahren. Er und die Bootsleute stehen immer zur Verfügung und helfen den Tauchern mit der Ausrüstung, Kameras etc. Ich kann das Tawali Resort sehr empfehlen, auch für Paare bei denen nur einer taucht und der andere ein Schnorcheller ist. Am Sonntag morgen vor meiner Abfahrt habe ich 2 Stunden lang am Hausriff geschnorchelt und dieses Riff kann man vom Steg erreichen, man braucht da gar nicht aufs Boot zu gehen. Das
Resort bietet ebenfalls Tripps zu einem Wasserfall und der Schädelhöhle
an. Die 30 Kina, die für jeden dieser Tripps verlangt werden, werden direkt
an die Einheimischen gezahlt. Auf dem Programm steht ebenfalls ein Segelboot-Verleih.
Diese kleinen Boote (2-3 Personen) werden von den Einheimischen gebaut und and
die Gäste des Resorts vermietet. Es gibt auch einen kleinen Strand, aber
dieser ist wirklich klein. Macht aber nichts, denn da das Resort nur maximal 20
Gäste beherbergen kann, braucht der Strand auch nicht so gross sein. http://www.diversionoz.com/de/tawali.htm Loloata Island Resort - Ein "Muss" in PNG
Loloata Island befindet sich vor der Küste von Port Moresby und ist vom Flughafen sehr einfach zu erreichen. Die 20-minütige Busfahrt wird von einer 15-Minuten Bootsfahrt gefolgt und innerhalb von einer Stunde nach der Landung in Port Moresby ist man auf einer tollen tropischen Insel.
Wenn man an der Insel ankommt, sieht man als erstes einen langen Steg, und darunter Tausende von kleinen Fischen. Es war sehr verlockend mal so einfach in die Mitte dieser Fische zu tauchen, aber natürlich haben wir das nicht gemacht! Am anderen Ende des Steges erwartet den Gast das Resort mit der überdachten und bequemen Sitzecke und Speisesaal. Mahlzeiten werden hier im Buffet-Stil serviert und einmal die Woche unterhalten die einheimischen Tänzer die Gäste während des Abendessens.
Die Deluxe Bungalows haben auch 2 Doppel/Twin oder 3-Bett Zimmer pro Bungalow, die ebenfalls jeweils ein Doppel- und ein Einzelbett, Klimaanlage, ein eigenes Badezimmer und einen mit dem anderen Zimmer geteilten Balkon haben. Tee/Kaffee kann man hier im Zimmer zubereiten und bis zum Hauptgebäude geht man ca. 5 Minuten. Das Tauchen ist in Loloata jedoch die absolute Hauptattraktion. Die Sicht ist zwar nicht so gut wie in anderen Gegenden PNG's, aber die Tatsache dass dieses Tauchgebiet so dicht vor Port Moresby liegt und die Wracks und das Fischleben, das man bewundern kann, machen das wieder wett. Die Dive Guides finden alle Meeresviecher die man in PNG erwartet, von den winzigen Zwerg-Seepferdchen bis hin zu Haien und Rochen.
Die
5 Tage, die wir auf Loloata Island verbracht haben, waren auf keinen Fall lang
genug. Das Tauchangebot um Loloata herum ist hervorragend und auf jeden Fall den
Besuch wert. Viele Leute denken dass es in und um Port Moresby keine guten Tauchstellen
gibt, aber Loloata beweist dass das nicht stimmt. http://www.diversionoz.com/de/loloataisland.htm Mikronesien Manta Ray Bay Hotel & Yap Divers - renovations on schedule!
Im Mantaray Bay Hotel und bei Yap Divers, gab der Wirbelsturm den Startschuss für grosszügige Renovierungen und Neubauten. Anfang Mai war der neue Tauchshop komplett und der wunderschön gelegene "Mantapool" lud die Gäste zu einem erfrischende Bad nach dem Tauchgang ein. Bill
Acker, der Besitzer von Hotel und Tauchbasis, hat uns erklärt, dass alle
Baumassnahmen so organisiert werden, dass die Gäste nicht gestört werden:
Der Höhepunkt unseres Besuchs waren die Tauchgänge im legendären Mil Channel mit den Riesenmantas. Davon kann man so schnell nicht genug bekommen. Um die Mantabegegnungen möglichst lange auskosten zu können, empfiehlt sich hier NITROX zu benutzen (sofern man dafür qualifiziert ist). http://diversionOZ.com/de/mantaraybay.htm. Aggressor
verlässt
Truk Truk ist das Mekka für Wracktaucher. Aber auch das Korallenleben ist so reichhaltig, dass man kein Wrackfan sein muss, um die Tauchgänge zu geniessen. Zum Glück bleibt die Truk Odyssey und Thorfinn vor Ort und auch der Tauchshop des Trukstop Hotel ist eine gute Option für Taucher. Wer Truk mit Aggressor "machen" möchte, muss sich beeilen! http://www.diversionoz.com/de/truk.htm Südost Asien Thailand - Alles klar für die neue Saison Obwohl
die tragische Naturkatastrophe vom Dezember 2004 lange in Erinnerung bleiben wird,
sind die meisten Hotels und Tauchboote wieder voll in Betrieb. Tauchveranstalter
mit denen wir ständig in Verbindung stehen versichern uns, dass berühmte
Tauchspots wie z.B. die Similans, und Richelieu Rock wenig Schaden erlitten haben,
( "Tauchen" veröffentlichte im März 2005 einen ausführlichen
Reef Report für Thailand) . Die Burma Banks wurden von der Tsunami total
verschont, und laden wie immer zu atemberaubenden Tauchgängen ein. Die neue Saison geht von Oktober 2005 - Mai 2006 Hier ist eine kurze Übersicht über Schiffe die wir besonders empfehlen.
MY Anggun bietet etwas für jeden: 7 Nächte Trips zu den Similan Inseln, 9 & 11 Nächte Trips zu den Similans und den Südlichen Inseln, und 9 & 11 Nächte Safaris zu den Similan Inseln und den Burma Banks. Nitrox an Bord, und MY Anggun ist IMO zertifiziert.
Ocean Rover ist eines der beliebtesten und bekanntesten Tauchboote in Thailand und setzt seit Jahren den Standard für Sicherheit (IMO Zertifikat), Komfort und Kompetenz.
Alle
Kabinen auf den beschriebenen Schiffen bieten den Komfort von individuellen Klimaanlagen
und privatem Bad/WC. Auf der MV Sai Mai haben alle Kabinen Klimaanlage aber nur
die Bugkabine hat auch ein privates Bad/WC. Weitere Infos gibt's auf unseren Internetseiten oder schreibt uns wie immer eine e-mail. http://www.diversionoz.com/de/sea/thailand.htm Diversion Marine Conservation Fund Der Diversion Marine Conservation Fund hat zwei neue Projekte unterstützt: Mit Eurer Hilfe war es möglich eine neues Boot für die GreenLife Society auf den vom Tsunami zerstörten Andaman Inseln zu kaufen. Die Papua New Guinea Divers Association hat einen neuen hydraulischen Steinbohrer erhalten, um Ihr Bojenprojekt fortsetzen zu können. Aber zunächst das Neueste von Lola, dem Tigerhai: Lola
der Tigerhai - update Ein weiblicher Hai wurde gefunden und konnte über 2 Wochen auf der Reise Richtung Charlotte Bay verfolgt werden. Das letzte Signal wurde vom australischen Forschungsinstitut CSIRO am 12. Dezember empfangen. Seither haben wir leider nichts mehr gehört. Was ist passiert? Richard Fitzpatrick, der Chefbiologe im Projekt meint, das ein Fehler im Satelitensender die wahrscheinlichste Erklärung ist... dumm gelaufen! Aber leider lassen sich solche Rückschläge bei der Erforschung von "wilden Tieren" nicht vermeiden. Wir haben deshalb nur beschränkte Informationen über Lola erhalten. Ende des Jahres wird ein erneuter Versuch gestartet und diesmal hoffentlich mit mehr Erfolg. Hier der Link zur offiziellen Seite des Projektes: http://www.sharkresearch.com/lola_research.htm (englisch) Und
hier ein persönlicher Bericht von Richard Fitzpatrick über seine Haifischforschung: Neues
Boot für die Green Life Society (GLS) auf Andaman Island
Die
Inselgruppe hatte vor dem Tsunamui eines der besten Mangroven Ökosysteme
die eine ideale Heimat für die Monitorechsen und Salzwasserkrokodile bieten.
Um die Küsten gibt es sehr schöne Riffe welche tausenden Fischarten
einen Lebensraum bieten. Die Green Life Society war in diesem Gebiet schon vor dem Tsunami sehr engagiert. Insbesondere führten sie ein Riffmonitoring Programm durch und haben den Schutz der Seekühe als offizielles Emblem der Insel erreicht.Während des Tsunamis ist ein GLS Mitarbeiter ums Leben gekommen und das kleine Forschungsboot wurde zerstört.
Zusammen mit der Coral Reef Alliance und der EarthAIDE Kamopagne hat der Diversion Marine Conservation Fund USD 5000 aufgebracht, um der GLS ein neues Boot zu finanzieren.
Das neue Boot wird im Juni einsatzbereit sein und die Green Life Society wird als erste Organisation in der Gegend wieder ein systematisches Monitoring Programm für die Riffe durchführen. Insbesondere wird es wichtig sein zu erfahren, ob die Erkenntnisse von anderen betroffenen Regionen, wo die Riffe sich rasch von selbst erholt haben, auch in dieser sensiblen Region zutreffen. Papua New Guinea Mooring Projekt
Seit 1998 hat die PNGs Divers Association ein aktives Mooring Prorgramm für alle Tauchplätze in PNG. Seither sind hunderte permanente Moorings in allen Teilen PNGs eingerichtet worden und Ankerschäden gehören der Vergangenheit an. Jetzt
musste der hydraulische Bohrer dringend ersetzt werden, damit bestehende Moorings
verbessert und neue Moorings geschaffen werden können. Als Mitglied der PNG
Divers Association war uns da schnell klar, dass dies ein geeignetes Projekt für
den Marine Conservation Fund ist. Der Fonds hat USD 4000 dazu beigetragen. Der
neue Bohrer ist schon im Einsatz und wird für die nächsten Jahre seinen
Beitrag zur Rifferhaltung in PNG leisten. Specials Wir freuen uns, wenn unser Newsletter an einen Freund oder Dive Buddy weitergeleitet wird! Newsletter bestellen /abbestellen Dieser Newsletter wird von Topica verwaltet. Um gezieltere E-mails von uns zu erhalten, gibt es jetzt die Möglichkeit, spezielle Präferenzen in einem kurzen Fragebogen zu hinterlegen. Zukünftige Mails werden diese Präferenzen berücksichtigen. Insbesondere für unsere deutschsprachigen Leser gibt es die Möglichkeit, Deutsch als Sprache zu wählen, um weitere Nachrichten in deutsch anstelle englisch zu erhalten. Einfach auf den link: Update your profile am Ende der ursprünglichen englischen Nachricht gehen. | |