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DIVERSION
DIVE TRAVEL Newsletter Februar 2006
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Das
neue Jahr ist jetzt schon ein paar Wochen alt und es ist höchste
Zeit den Tauchurlaub zu planen.
Fiji (Kadavu)
ist wohl die am weitesten entfernte Tauchdestination für Europa.
Phil hat sich dort mal umgesehen und in Kadavu erstklassiges Tauchen gefunden.
Nina war im November in Thailand und hat von dort einen interessanten
Bericht mitgebracht. Claudia und ich hatten das Vergnügen, Gangga
Island bei Manado zu testen. Ebenfalls aus Indonesien kommt Phil's zweiter
Bericht aus Pemuteran in Bali.
Das Tufi
Tauchresort in Papua Neuguinea hat eine weitere Dimension zu bieten. Ausser
guter Unterkunft, und erstklassigen Tauchgründen kann man dort auch
die lokale Kultur sehr authentisch mit Aufenthalten in den traditionellen
Dörfern
erleben.
In Cairns
warten wir darauf, dass Mike Ball's Flagschiff, die Spoilsport ab Mitte
März
neue Routen in die Coral Sea anbieten wird.
In
der Kolumne unseres Marine Conservation Fonds berichten wir über
die Arbeit von ACMS beim Walschutz und geben ein paar Tips zur bewussten
Auswahl im Fischladen - oder Restaurant.
Viel Spass
beim Lesen
Euer Diversion
Team
news@diversion
ünschen
Ihr undü
Monatsverlosung
auch 2006.
Auch dieses Jahr werden wir monatlich unter allen neuen Buchungen AU$
500 verlosen. Der Gewinn kann zur Aufbesserung der eigenen Reisekasse
verwendet werden. Er ist voll übertragbar,
so dass er auch an Freunde oder Bekannte gegeben werden kann.
Am Jahresende
kommen dann alle Namen noch in die Endziehung, bei der es zwei fantastische
Tauchkreuzfahrten zu gewinnen gibt:
Undersea
Explorer, Australien
6 Nächte/6
Tage Osprey
Reef Shark Encounter
Australien's beste Abenteuer Tauchkreuzfahrt!
Wert AU$ 1950-2650
Ocean
Hunter 2, Palau
7 Nächte/7
Tage Tauchkreuzfahrt
Erlebt den Zauber von Palau!
Wert US$ 2895 (~ AU$ 3860)
Für
genaue Teilnahmebedingungen und weitere Infos bitte hier klicken: http://diversionoz.com/de/win500voucher.htm.
Australien
Spoilsport:
Neue Routen aus Cairns
Gute
und weniger gute Nachrichten von Mike Ball Dive Expeditions:
Zunächst
die schlechte Nachricht: Die Spoilsport hat Ende Januar ihre vorerst letzte
Fahrt von Townsville in die südliche
Coral Sea und zur Yongala gemacht. Tausende Taucher werden sich gerne
an die Tauchgänge
an der Yongala und an Flinders Reef erinnern.
Townsville's Verlust ist der Gewinn von Cairns - Ab 16. März
wird
die Spoilsport regelmässige
Kreuzfahrten zu unsere besten Tauchgründen
in der nördlichen
Coral Sea und zu den Ribbon Reefs anbieten. Bis es so weit ist, wird das
Schiff noch einmal grundüberholt,
um sich im besten Licht zu zeigen.
Jeden
Donnerstag abends wird man dann den gewohnten Mike Ball Service und Komfort
auf 7 Nächte/6 Tage Kreuzfahrten zu den Ribbon Reefs und den Haifischtauchplätzen
am Osprey Reef erleben können.
Man
kann auch nur den ersten oder zweiten Teil der Fahrt mitmachen und sich
Montags in Lizard Island ein/oder ausfliegen lassen. Mit dieser Variante
kommt man in den Genuss eines spektakulären
Flugs über
das Great Barrier Riff als Teil des Pakets. Weitere Einzelheiten, Preise
und Routenbeschreibung unter: http://diversionOZ.com/de/spoilsport.htm
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Papua
Neuguinea
 Tufi:
authentische Kulturerlebnisse und bestes Tauchen
Die einmalige atemberaubende Fjordlandschaft um Tufi und die fantastischen
Tauchgründe
sind schon seit Jahren ein starker Magnet für
Taucher aus aller Welt.
Noch nicht so bekannt ist, dass man in Tufi die gesamte Erfahrungspalette
von PNG an einem Ort finden kann, ohne durch das ganze Land fliegen zu
müssen.
In den letzten
Jahren hat Tufi ein sehr gutes Verhältnis
zu den traditionellen Bewohnern der umliegenden Dörfer
aufgebaut. Viele der Dorfbewohner arbeiten im Resort. Einige junge Dorfbewohner
bieten jetzt geführte
Wanderungen, Kayaktouren, Dorfbesuche und auch Übernachtungen in
den Dörfern
an. Man kann also ein komplettes "PNG Expierience" Paket in
Tufi arrangieren.
Ein
Tauch- und Abenteuerpaket in Tufi ist für
PNG recht erschwinglich. Ein 10 Nächte
Programm mit Flug von/bis Port Moresby mit 7 Nächten
im Resort, 3 Nächten
in einfacher Dorfunterkunft, 12 Tauchgänge,
alle Mahlzeiten und Transfers kostet ab AUD2460 pro Person auf DZ Basis.
Wir passen das Programm gerne an individuelle Wünsche
an.
Tufi
ist innerhalb PNG's sehr isoliert und nur per kleinem Flugzeug zu erreichen.
Weitere Informationen zum Tufi Resort: http://www.diversionoz.com/de/tufiresort.htm
Tufi
traditionelles "Sing Sing" (9-11 Juni 2006)
"Sing Sing" ist der Name fuer die traditionellen Kulturfeste
in PNG bei denen sich alle Teilnehmer in traditionellen farbenfrohen Kostümen
zeigen. Das Sing Sing in Tufi hat sich zu einer der authentischsten Veranstaltungen
dieser Art in PNG entwickelt. Viele Stämme
entlang der Küste
der Oro Provinz reisen zu diesem Termin an und nehmen an den Festivitäten
teil. Dies ist die Zeit zum Tanzen, Musik machen, Geschichten ausstauschen,
Heiraten verabreden, etc. Als Zuschauer bekommt man hier einmalige Gelegenheiten,
diese Kultur hautnah zu erleben.
Um diesen Termin haben wir ein 10 Nächte
Programm zusammengestellt mit Flug ab/bis Port Moresby, 8 Nächte
im Resort, 2 Nächte
in einfacher Dorfunterkunft, Zugang zum Sing Sing, alle Mahlzeiten und
Transfers ab AUD 2255 pro Person auf DZ Basis.
Nur wenige Plätze
sind noch frei, bitte
schreibt eine kurze e-mail wenn Ihr Näheres
wissen wollt.
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Fiji
Kadavu
Island ('Kandavu')
 Letztes
Jahr im November hatte ich das Vergnügen
die Tauchresorts in Kadavu, Beqa Lagoon und Taveuni zu besuchen. Fiji
ist schon lange als eines der besten Tauchziele der Welt bekannt, dennoch
gibt es in den über
300 Inseln des Archipelago noch viele neue Riffsysteme zu entdecken und
ich war gespannt was ich finden würde.
Mein erstes Ziel war die tropische Insel Kadavu worüber
ich im folgenden berichten werde. Kadavu ist die viertgrösste
Insel in Fiji und liegt ca. 100 km südlich
der Hauptinsel Vitu Levu. Im Flugzeug ist es 25 nur Minuten Flug von Nadi
('Nandi') dem internationalen Flughafen von Fiji enfernt.
Kadavu ist fast nicht entwickelt, hat nur wenig Strassen direkt um das
Flugfeld. Die 88 lokalen Dörfer
können
nach wie vor nur auf dem Seeweg oder über
Buschpfade erreicht werden.
Vom
Vunisea Flugfeld kommt man nach einer kurzen Busfahrt und 40 Minuten Bootsfahrt
entlang der sehenswerten Küste
zum MATAVA RESORT. Tourismus in Kadavu ist sehr behutsam im Aufbau
und es gibt nur eine handvoll von kleinen Tauchresorts. Matava ist ein
sehr gutes Beispiel.
Matava liegt direkt am Wasser gegenüber
der kleinen Insel Wa. Die Unterkünfte
sind Buren, die im traditionellen Stil am Hang gebaut wurden. Von dort
öffnen
sich wunderschöne
Ausblicke über
die
Lagune und das Saumriff. Das Beste: Nur 10-15 Minuten im kleinen Boot
und man ist an einem der besten Riffe des Südpazifiks,
dem Grossen Astrolabe Riff.
Es
handelt sich hier um das viertgrösste
Barriere Riff auf der Erde und es ist Fiji's grösster
lebender Organismus. Details zu vielen Tauchplätzen
findet Ihr auf unsere Webseite: http://www.diversionoz.com/de/fiji/kadavudivesites.htm
Manta
Riff ist ein besonderer Tauchplatz. Wie der Name verspricht, kann
man hier mit besonderer Beständigkeit
Mantas beobachten. Während
meines Besuchs sind einmal vier und den anderen Tag 6 Mantas gesichtet
worden.
Die
Tauchplätze
die von Matava leicht erreicht werden sind sehr vielfältig.
Von anspruchsvollen Strömungstauchgängen
bis hin zu geschützten
Korallengärten
ist die gesamte Bandbreite tropischen Tauchens zu sehen. Das Saumriff
lädt
zum Schnorcheln ein und macht Matava damit auch zu einem idealen Kompromiss
bei gemischten Gruppen von Tauchern und Nichttauchern. Gruppengrössen
hier sind klein und überschaulich.
Selten wird man mit mehr als 4-6 Tauchern auf einmals unterwegs sein.
Die Atmosphäre
ist entspannt und eher privat wie bei guten Bekannten.
In
Matava (und Kadavu allgemein) gefällt
mir
besonders, das ausser dem guten Tauchen auch
kulturell und landschaftlich ein abwechslungsreicher Aufenthalt geboten
wird.
Matava ist sehr bemüht,
den Besuchern einen Einblick in die lokale Kultur der Inselbewohner zu
gestatten, die das Resort am laufen halten. Als Gast ist man bei den traditionellen
Kava-Zeremonien am abend vor dem Essen immer gerne gesehen. Die Resortbetreiber,
Richard und Jeanie sind fantastische Gastgeber und haben ein gutes Gleichgewicht
zwischen den Bedürfnissen
und Wünschen
der lokalen Einwohner und denen der internationalen Gäste
gefunden.
Nach
dem Tauchen ist immer noch genug Zeit die nahegelegenen Dörfer
zu besuchen oder kleinere Wanderungen im lokalen Dschungel zu unternehmen.
Vogelfreunde
können
verschiedenste tropische Vogelarten bewundern, im Wald gibt es versteckte
Wasserfälle
und kühle
Baeche zu entdecken, oder man schnappt sich ein Kayak und erforscht die
Küste
auf dem Meeresweg.
Bei
Interesse können
auch längere
Treks mit Übernachtungen in den Dörfern
organisiert werden.
Richard und Jeanie nehmen den selbst gestellten Anspruch des "Ökoresorts"
sehr ernst. Der Grossteil des Stroms wird von Solarzellen gewonnen. Gasleuchten
am abend sorgen fuer eine ganz besondere, rustikale Atmosphäre.
Wenn
ihr auf der Suche nach 5 Sterne Service seid, ist Matava bestimmt der
falsche Ort ( Fiji hat auch hier viel zu bieten) . Falls Euch meine Beschreibung
anzieht, dann seid ihr in Matava richtig aufgehoben.
Was
Kadavu auch sehr attraktiv macht sind die relativ günstigen
Flugverbindungen nach Nadi von der US Westküste
oder von Australien oder Neuseeland. In den meisten Fällen
kann man durchgängige
Verbindungen am gleichen Tag arrangieren.
Preislich ist es auch sehr erholsam: Ein 6 Nächte
Aufenthalt, DZ/VP Flug ab/bis Nadi, 10 TG's gibt es schon ab AU$ 1310
pro Person.
Alleinreisende
können
zum DZ Preis buchen, wenn sie bereit sind das Zimmer (nicht das Bett)
zu teilen falls das Resort völlig
ausgebucht sein sollte. Weitere Infos und Bilder (auf englisch)
http://diversionoz.com/de/fiji/matavaresort.htm
Für
alle, die etwas mehr Komfort in Kadavu haben wollen, ist das Papageno
Resort eine exzellente Alternative:
http://www.diversionoz.com/de/fiji/papagenoresort.htm
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Thailand
Notizen
aus Thailand
Der kürzeste
Weg zu den Similan Islands und Mergui Archipelago, den weit bekannten
Tauchgebieten in der Andamanensee führt über Phuket, dem berühmt/berüchtigten
(je nachdem, mit wem man spricht
) Ferienort an der Westküste
Thailands.
Wie sieht es dort jetzt aus? Das war die Frage, die mich kurz vor Weihnachten
dazu bewegte, den Computer abzuschalten und meine Tauchtasche zu packen.
Verkehrsanbindung
- Hervorragend! Phukets Airport liegt nur eine Flugstunde von Bangkok
oder Singapur entfernt, und preiswerte Charterflüge starten von vielen
europäischen Flughäfen direct.
Landschaft - Traumhaft! Die Postkartenschönheit der regenwaldbewachsenen
Berge, Strandbuchten und Mangrovenwälder beeindruckt sogar flugmüde
"Geschäftsreisende" aus Queensland wie mich, für die
das tropische Strandidyll vor der eigenen Haustür ganz normal ist.
Wetter - Grossartig! Mild und trocken im tropischen Sinne, das
heisst relativ. Die paradiesische Pflanzenwelt gedeiht halt nur in feuchtheissen
Klimazonen, wo es oft und ausgiebig regnet. Die beste Reisezeit ist zwischen
November und April, praktisch für Alle, die dem nördlichen Winter
entfliehen wollen. Zu dieser Zeit herrscht der Nordost-Monsoon, der den
Urlaub an der Ostküste am Golf von Thailand beieinträchtigt,
aber im Westen für ruhige See und kühlere, sonnige Tage verantwortlich
ist.
Massentourismus
- Leider ja! Als Geheimtip für Abenteuerurlaub ist Phuket schon in
den 70er Jahren aus der Mode gekommen; die feinen Sandstrände waren
einfach zu perfekt zur Hotelbebauung geeignet. Neue Ferienanlagen befinden
sich auch 30 Jahre später noch überall in den verschiedensten
Fertigungsstadien. Der hiesige Bauboom hat mit dem Tsunami allerdings
nichts zu tun. Die Schäden waren im Vergleich zu Khao Lak und anderen
Gebieten am indischen Ozean minimal. Die meisten Hotels nutzten die ruhigeren
Monate kurz nach Dezember 2004 für allgemeine Renovierungsarbeiten
und waren spätestens ab Sommer 2004 wieder geöffnet. Die Hotelanlagen
der nahegelegenen Phi Phi Insel sind leider immer noch beschädigt,
aber die Ausflugsboote aus Phuket bringen täglich Hunderte von Besuchern
zu ihren malerischen Strandbuchten.
Phuket
ist nicht erst durch den modernen Ferntourismus zu Wohlstand gekommen.
Die reiche, multi-ethnische Kultur dieser Insel entwickelte sich über
viele Jahrhunderte. Zuerst durch ihren Status als wichtige Hafenstadt
im internationalen Seehandel, später durch die Zinnminen siedelten
sich viele Nationalitäten in dieser Gegend an, und anders als in
anderen Provinzen Thailands leben Buddhisten und Moslems hier in Harmonie.
In jedem Ort gibt es viele sehenswerte Tempelanlagen, und Zeugnisse der
reichen Thai Kultur sind etwas abseits der Touristenpfade überall
zu finden, ganz zu schweigen von einer Vielzahl erstklassiger Restaurants.
Der meiste
Strassenlärm, die aggressivsten Händler und die vollsten Strände
sind in Patong zu 'geniessen', und für akkurate Beschreibungen des
dortigen Nachtlebens habe ich nicht genug Platz. Nur einige Kilometer
südlich findet Ihr Karon und Kata Beach, beide ebenfalls sehr 'belebt',
aber die allgemeine Atmosphäre ist hier sehr viel entspannter. Hier
ist meine Liste der besten Hotels in jeder Preisklasse:
Marina Phuket Resort ($$$) am Südende von Karon Beach; Hanglage
mit direktem Strandzugang
Sawasdee Village Resort ($$$$) Kata Beach in Strandnähe -
luxuriös, abgeschieden, authentisch
Kata Country House ($$) - einfache Holzhäuser im Wild West-Stil
(?!) in weiträumiger Grünalage
Sawasdee Guest House ($) - Kata Beach ab Euro 20.00 pro Nacht
Alle diejenigen
von uns, deren Urlaubstage erst an einsamen Traumstränden und romantisch-abgeschiedenen
Boutique-Hotels perfekt sind, müssen aber nicht auf andere Inseln
ausweichen. Nur 30 Minuten nördlich von Patong und 15 Minuten südwestlich
vom Flughafen liegt der Strand von Nai Thon: kleine Gasthäuser und
eine Handvoll Restaurants, keine Händler, keine Discos, nur Ruhe
und landschaftliche Schönheit. Das Nai Thon Beach Resort ($$)
direkt am Strand bietet preiswerte, einfache und trotzdem comfortable
Apartments, und das White Andaman Beach Resort ($$$$) liegt 'um
die Ecke' an einem kleinen Privatstrand mit edlen Strandbungalows und
drei Restaurants, die terrassenförmig in den Hang gebaut wurden.
Die
billigsten Hotelpreise für fast alle Hotels in Phuket habe ich bei
http://www.asiarooms.com
gefunden.
Die
gut organisierten Flughafen Shuttle Busse und Taxis wiegen die Neuankömmlinge
zuerst in Sicherheit, aber sobald der tägliche Weg vom Hotel zum
Strand als einzige Aktivität zu langweilig geworden ist, wird schnell
klar, dass Taxi und Tuktuk Preise in Phuket verglichen zu anderen Destinationen
in Thailand extrem überhöht sind. Es macht mehr Sinn und spart
Geld, Tagesausflüge und Entdeckungsfahrten im eigenen Leihwagen zu
unternehmen.
Aber nun
genug vom Stress des Landlebens. Jeder Taucher sollte sich mindestens
4 Tage für eines der Tauchgebiete in der Andamanensee freihalten,
aber erst auf 12-tägigen Exkursionen gewinnt man einen ausreichenden
Überblick und erlebt wirklich alle Highlights der Similan Islands
und des Mergui Archipelago. Für (fast) jeden Geschmack und Geldbeutel
findet sich hier das passende Tauchboot.
Die
Unterwasser-Topographie der Similans ist atemberaubend. Massive,
bis zu 30 Meter tiefe Granitfelsen liegen wie aufeinander gestapelt und
bilden, und in jeder Felsspalte gibt es interessante Bewohner zu beobachten:
Octopi, Seeschlangen, frei schwimmende Muränen oder Leopardenhaie
findet man überall. Andere Tauchplätze bieten sanft abfallende
Sandböden mit interessanten, kleineren Korallenformationen, oft zu
viele für nur einen einzigen Tauchgang. Tafel- und Steinkorallen
bieten zusammen mit Gorgonien und Federsternen einen vielfarbigen Hintergrund
für jede Art schillernder tropischer Fische, und sogar Seepferdchen
und Geisterpfeifenfische sind hier keine Seltenheit. Die meisten Tauchgänge
beginnen auf ca. 30 Metern und enden manchmal auf riesigen Riffplateaus
in ca. 15 Meter Tiefe, wo es oft Haie, Barrakudas und Mantas zu sehen
gibt. Einer der bekanntesten Tauchplätze ist Richelieu Rock nördlich
des Similan Nationalparks, ein riesiger Felsen knapp unter der Wasseroberfläche,
der auch nach 4 ausgedehnten Tauchgängen immer noch unerforschte
Stellen bietet.
Das
Mergui Archipelago liegt noch weiter im Norden, jenseits der Grenze
nach Myanmar und setzt sich aus Hunderten meist unbewohnter Inseln zusammen.
Tauchplätze näher der Küste sind ein Paradies für
'muck diver', während die weiter entfernt liegenden hervorragende
Gelegenheiten für Strömungstauchgänge und die Begegnung
mit Grossfischen bieten. Die weit draussen liegenden Burma Banks werden
inzwischen nicht mehr oft angefahren, da die Qualität der Korallen
sowieso nie so gut war wie in der Mergui Gegend, und die Hauptattraktion,
viele grosse Haie, dort leider durch Dynamit und longline Fischer sehr
dezimiert worden sind. Das Mergui Archipelago ist entweder auf längeren
Tauchfahrten von Phuket oder direct von der Grenzstadt Ranong aus zu erreichen.
Bus Transfers zwischen Phuket nach Ranong sind als fester Bestandteil
in vielen Kreuzfahrten inbegriffen.
Wir empfehlen
die folgenden Tauchboote:
Ocean
Rover
Hauptsächlich
9- und 12-tägige Kreuzfahrten für erfahrene und weitgereiste
Taucher. Dieses Boot ist stabil, geräumig und sein Tauchdeck ist
speziell auf die Bedürfnisse von Unterwasserfotografen zugeschnitten.
Unter
allen technischen Innovationen darf die Cappuccino-Maschine nicht fehlen.
Mermaid
I & II
Sehr praktische
2-, 4-, 7- und 9-tägige Tauchreisen, die flexibel kombiniert werden
können.
Ein preiswertes
Taucherlebnis im Kreise jüngerer Taucher aus aller Welt.
Philkade
Am besten geeignet für Taucher und ihre nichttauchende Begleitung.
Dieses Boot wurde als Privatyacht gebaut und erst kürzlich zum einem
Tauchboot umgestaltet.
Die Ausstattung
ist elegant, der Chef serviert Gourmetgerichte, und jeden Tag bleibt auch
Zeit für Inselausflüge. Nicht ideal für Taucher mit vielen
'Geräten', ansonsten empfehlenswert als Luxus-Cruise zu überraschend
erschwinglichen Preisen.
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Indonesien
 Gangga
Island ein Juwel in Nordsulawesi
Unsere Bekannten
schwärmten seit langem von diesem Tauchresort in Indonesien, das
wir unbedingt besuchen müssten. Tauchen vom Besten, traumhafte Strandbungalows,
alle mit Meeresblick versteht sich! Ausserdem einen schönen Strand
zum Schwimmen und Sonnen, Nette Gastgeber und super Essen. - was braucht
man mehr? Im Oktober sind Dirk und ich dann nach Sulawesi gereist, umuns
Gangga Island selbst einmal anzuschauen.
Nord
Sulawesi ist bekannt für fantastisches Tauchen: Lembeh Strait, Bunaken
National Marine Park und Gangga/Bangka Island.
Da die Distanzen ziemlich gross sind zwischen den 3 Tauchgebieten, muss
man in unterschiedlichen Resorts unterkommen oder ein Live Aboard Schiff
buchen.
Wer das nicht möchte, ist am Besten auf Gangga Island aufgehoben.
Gangga ist eine super Basis, um alle 3 Regionen zu besuchen. Der Bunaken
National Park, wo man die grössten Meeresschildkröten der Welt
sehen kann, ist 90 Minuten entfernt. Fährt man die gleiche Strecke
in die andere Richtung, erreicht man die Tauchgebiete der Lembeh Strait.
Das "muck diving" hier ist beeindruckend. Jede Menge Froschfische,
Seepferdchen und viel mehr. Makrophotografen lieben diesen Platz.
Die
dritte Region ist Bangka Island, Gangga's Nachbarinsel. In 10 bis 20 Minuten
erreicht man hier fantastische Tauchplätze. An einem davon haben
wir den seltenen "Ambon Scorpionfish" gesehen und sogar dieses
Foto von ihm machen können!
Die Tauchbasis
auf Gangga Island hat zwei im traditionellen Stil gebaute Tagesboote.
Beide Boote sind sehr bequem, haben viel Platz und sogar je ein WC an
Bord. An einem Tag pro Woche fährt eines der Boote nach Bunaken Island,
an einem anderen in die Lembeh Strait. Das andere Boot fährt an diesen
Tagen die Tauchplätze in der Nähe von Gangga Island an. Man
hat an diesen Tagen die Auswahl.
Wenn man 7 Tage auf Gangga bleibt, bekommt man die Möglichkeit, in
allen drei Tauchgebieten zu tauchen.
Die
einzige Schattenseite in Nord Sulawesi ist der Müll, der an der Oberfläche
schwimmt. Die Abfallentsorgung ist allgemein in Indonesien ein Problem,
und das sieht man leider oft auch an der Wasseroberfläche. Die Tauchgebiete
sind aber so gut, dass man es in Kauf nehmen kann. Die Tauchbasenbesitzer
in Nord Sulawesi sind sehr bemüht, den Umwelt- und Meeresschutz zu
einem zentralen Thema zu machen. Man kann sie dabei unterstützen,
indem man bei Ihnen Urlaub macht. Hohe Besucherzahlen sollten dazu beitragen,
die indonesische Regierung zu einem Einsehen zu bringen, dass mehr zum
Umweltschutz und der Erhaltung der Meere getan werden muss.
Der Pasung
Spa auf Gangga ist fantastisch die Räume haben sogar Meeresblick.
Hier kann man sich nach dem Tauchen verwöhnen lassen und den therapeutischen
Nutzen der traditionellen Massage, Reflexzonenmassage und Aromatherapie
geniessen. Gangga Island ist auch für Taucher/Nichttaucher Paare
ideal, denn selbst bei Nichttauchern kommt ganz bestimmt keine Langeweile
auf! Nach unserem Besuch können wir nur bestätigen, Gangga Island
Spa-Resort ist weltweit eines der besten Tauchresorts.
http://diversionOZ.com/de/sea/ganggaisland.htm
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Bericht
von Bali's Nordküste
Im
letzten Newsletter berichteten wir über
das Schildkrötenprojekt
in Pemuteran. Diesmal widmen wir uns dem Tauchen an dieser unberührten
Küste
von Bali.
Tauchen
um Pemuteran
Reef Seen ist nicht nur der Initiator des Schildkrötenprogramms.
Sie sind auch eine der ältesten
Tauchbasen in Pemuteran. Ihr Laden ist direkt am Strand und von jedem
Resort in 3 bis 4 Minuten bequem zu Fuss zu erreichen. Die eigentlichen
Tauchplätze
sind alle einfach in 10-15 Minuten per Boot zu erreichen.
Ich
möchte
von 2 TGs berichten. Der Morgentauchgang bei Close Encounters war
sehr gut! Maximal Tiefe war 30m, im Flachbereich kam das Riff bis auf
5m zur Oberfläche.
Die Sicht war sehr gut (40m+) und die Wassertemperatur waren angenehme
28C. Was mich besonders erstaunt hat, war die Artenvielfalt an diesem
Riff, insbesondere bei den kleineren Riffbewohnern. Nacktschnecken, Sepias,
grosse Farne, Drachenkopffische und sogar ein Seepferdchen kamen vor meine
Photolinse.
Am
nachmittag hatte sich die Sicht verschlechtert, war mit ca. 20 Metern
am Napoleon Reef aber noch sehr akzeptabel. Das Riff ist ein grosser
Korallengarten, der tausenden kleinen Fischen und Krustentieren eine sichere
Heimat bietet.
Beide
Tauchplätze
sind für
Taucher und Schnorchler gleichermassen interessant.
Menjangan
Island
Die Menjangan Insel ist an der Nordwestspitze von Bali, etwa eine Bootsstunde
westlich von Pemuteran. Die Insel ist komplett von Riffen umgeben und
hat viele Kalksteinhöhlen.
Die Riffwände
sind etwa 100m vom Strand entfernt und haben sehr reichen Korallenbewuchs.
Der Tauchgang an The Slopes war ein bequemer Strömungstauchgang
entlang von bunten Fischen und Korallen. Auf 5 Metern war die grösste
dichte an Leben zu sehen und der "Sicherheitsstop" war einer
der Höhepunkte
des TGs.
Die
Kombination von ein paar Tauchgängen
in Pemuteran mit den Wänden
von Mengajan sind ideal für
einen entspannenden Urlaub mit gutem Tauchen.
Unterkuenfte
in Pemuteran
Es gibt eine gute Auswahl an Resorts direkt am Strand. Mir hat das
Tamin Sari Resort am besten gefallen. Die Bungalows sind mit viel Liebe
zum Detail im klassischen balinesischen Stil gebaut und eingerichtet und
kosten etwa Euro 55 /Nacht. Das Resort hat ein sehr gutes Restaurant,
Pool und einen geschmackviollen Spa.
Fuer
weitere Informationen und Pakete fuer Pemuteran und Bali schickt uns
einfach eine Email.
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Diversion
Marine Conservation Fund
Australian
Marine Conservation Society
Die Australian
Marine Conservation Society (AMCS) ist seit 1965 eine konstruktive und
konstante Stimme bei allen wichtigen Meeresthemen in Australien. Zu den
Errungenschaften zählen
unter anderem die Gründung
des Great Barrier Reef Marine Parks (Zum Schutz vor konkurierenden Ölbohrungen),
der Schutz des Ningaloo Riffs vor überdimensionierten
Tourismusentwicklungen und die Schaffung von Schutzzonen fuer den gefährdeten
Grey Nurse Shark and der australischen Ostküste.
Das momentane Ziel der AMCS ist, etwa 20-50% der australischen Meere zu
geschützten
Zonen zu deklarieren, um unseren Meeren langfristige Überlebenschancen
zu ermöglichen.
Im
Dezember bat uns (DMCF) die AMCS, ihre Walschutzkampagne bei der australischen
Regierung zu unterstützen.
Ziel ist es über
die diplomatischen Kanäle,
die japanische Regierung zu überzeugen
das das schlachten der Wale in der Antarktis weder aus "wissenschaftlichen"
noch aus moralischen oder wirtschaftlichen Gründen
vorteilhaft für
Japan ist.
Da die erneute
Walfangoffensive der Japaner auch explizit die Minkwale einschliesst,
die uns alljährlich
am Barrier Reef besuchen, haben wir das Programm finanziell aus dem DMCF
Fonds gerne unterstützt.
In
der Zwischenzeit sind die Seeschlachten zwischen Greenpeace und den japanischen
Walfangbooten über
viele Fernsehbildschirme gezeigt worden. Die Debatte ist wieder aufgefrischt.
Leider hat die japanische Regierung in der Vergangenheit oft gezeigt,
dass sie auf offenen internationalen Druck nicht reagiert. Wir hoffen
deshalb umsomehr, dass die leise Politik abseits des Rampenlichts, zusammen
mit vielen anderen Anstrengungen weltweit mittelfristig erfolgreich sein
wird.
Eine kleine
Organisatioin in Melbourne hat sich zum Ziel gesetzt, 1 Millionen Unterschriften
and die internationale Whaling Commision zu schicken: http://www.whalesrevenge.com/
Der Schutz
unserer Meere ist eine gewaltige Aufgabe und es gibt unzählige
Ansatzpunkte. Als regelmässiger
Leser dieses Newsletters wisst Ihr das uns der Schutz von Haifischen ganz
besonders am Herzen liegt. Das tägliche
Schlachtfest auf unseren Meeren ist eine grosse Katastophe und nur durch
kontinuierliche Bemühungen
kann hier etwas erreicht werden.
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Einkaufsführer
Fisch
Fisch ist
wohl das einzige Nahrungsmittel auf der Welt, das nach wie vor wild lebt
und "gejagt" wird. Schliesslich gibt es keine Besitzansprüche
im offenen Meer.
Allerdings
ist die heutige Fischfangtechnik der grossen Fangflotten weit zerstörender
als alle tradtionellen Fangmethoden in der Vergangenheit. Die einzige
Gemeinsamkeit mit der Tradition ist, dass auch die modernen Fischflotten
nicht zur Wiederaufstockung der Bestände
beitragen. Ich tue hier bestimmt vielen kleinen Fischern Unrecht aber
es ist heute nicht mehr von der Hand zu weisen, dass Fischerei ganz wesentlich
zur Ausrottung ganzer Fischarten beiträgt.
Die Triebkraft
ist der "Markt" - also Du und ich - der Konsument im Laden oder
Restaurant. Mit immer neuen Namen und Marketingideen wird Fisch in unseren
Läden
angeboten, von denen man als Verbraucher einfach nicht weiss, woher sie
kommen. Die Kennzeichnungsvorschriften sind in vielen Ländern
unzureichend, um eine Hilfe bei der Suche nach "gut" gefangenem
Fisch zu ermöglichen.
Zum Glück
haben sich einige Organisationen diesem Problem angenommen und Einkaufsführer
zum Thema Fisch zusammengestellt. Je nach Land und Markt werden hier die
jeweils bedrohten und weniger bedrohten Fischarten aufgeführt.
Hier is eine Auswahl von solchen Führern:
Deutschland
WWF (auf deutsch)
http://www.label-online.de/pdf/28.pdf
USA /Canada
Oceans alive (pocket guide)
http://www.environmentaldefense.org/documents/1980_pocket_seafood_selector.pdf
Seafood choices (Online directory)
http://www.seafoodchoices.net/home.php
Australia/Oceania
AMCS sustainable seafood guide
http://www.amcs.org.au/campaigns/sustainable_seafood_guide/sustainable_seafood_guide.html
UK/ Europe:
Marine Conservation Society (UK) (pocket guide) http://www.fishonline.org/information/MCSPocket_Good_Fish_Guide.pdf
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Feedback
Bitte lasst
uns wissen was Euch an unserem Newsletter gefällt
und was nicht! Schliesslich schreiben wir für
Euch in der Hoffnung dass es nutzbringend ist.
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Specials
Hier findet
man die besten und aktuellsten Sonderangebote überhaupt, viele davon
auch Last Minute Angebote. Am besten einen Buchzeichen für den Link
machen, dass man mit einem Klick immer alle Superangebote aufgelistet
bekommt.
http://diversionOZ.com/de/specials.htm
Wir freuen
uns, wenn unser Newsletter an einen Freund oder Dive Buddy weitergeleitet
wird!
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