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/ Salomonen Inseln
Die
Salomonen Inseln ...oder Solomon Islands wie sie im englischen
Sprachgebrauch heissen, sind eine südliche Verlängerung
der Inselgruppen Papua Neuguinea's (PNG) in der Bismarcksee.
Entsprechend ähnlich ist die Kultur der 350.000 Insulaner
mit der ihrer Nachbarn in Papua Neuguinea. Die exzellenten
Riffe stehen denen in PNG in nichts nach.
Der Tsunami
im März 2007 hat starke Schaden in Gizo
angerichtet. Uepi
und die Tauchgebiete, die von Bilikiki
angefahren werden sind verschont geblieben.
Im
zweiten Weltkrieg war die Schlacht von Guadalcanal zwischen
Japanern und Alliierten das einschneidenste Ereignis. Wracktauchgänge
sind entsprechend auch hier die i-Tüpfelchen für
fantastische Taucherlebnisse.
Historischer
Abriß
Die Salomonen gehören zu den wenigen Plätzen auf
der Erde, die von der westlichen Zivilisation in ihrer Geschichte
nur wenig berührt wurden. Alvaro de Medana war auf
der Suche nach Gold für die spanische Krone, als er
die Salomonen 1568 "entdeckte" und den Inseln
ihren königlichen Namen verlieh. Nachdem aber keine
substantiellen Goldfunde gemacht wurden, gerieten die Salomonen
für westliche Seefahrer in Vergessenheit. Anfangs des
19. Jahrhunderts begann ein intensiver Handel mit Beche-de-mer,
Perlen, und Kokosöl, und gegen 1860 kamen Sklavenhändler
ins Land und "exportierten" etwa 30000 Einheimische
in die Zuckerrohrplantagen von Fiji und Queensland. 1884
proklamierten die Briten die Inseln zu ihrem Protektorat
als Antwort auf die Ansprüche des Deutschen Reichs
auf die Inseln in den Nordsalomonen. Einen weiteren brutalen
Einschnitt in das Leben der Insulaner bildete der II.Weltkrieg,
der zu oft dokumentierten blutigen Schlachten zwischen Japanern
und Alliierten in der Südsee führten. Wenig nur
ist bekannt über die Opfer unter der unbeteiligten
lokalen Bevölkerung. Seit 1978 sind die Salomonen politisch
unabhängig und erst seit Beginn der 90er Jahre haben
sich die Salomonen für ausländische Touristen
geöffnet.
Die
West Salomonen
Eine Faustregel zum Aufspüren von außergewöhnlichen
Tauchplätzen ist: Je entlegener und je unberührter
desto besser!
Es ist zumeist der (westliche) menschliche Einfluß,
der dazu geführt hat, daß viele leicht zugängliche
Riffe heutzutage nur noch einen Schatten ihrer früheren
Pracht darstellen. Überfischung, landwirtschaftliche
Düngemittel und Abfälle haben bei vielen siedlungsnahen
Riffen zu einer deutlichen Abnahme der Artenvielfalt von
Korallen und Fischen geführt.
Die Tauchgebiete um Gizo und Uepi in den Westsalomonen haben
aufgrund ihrer Abgelegenheit die ursprüngliche Schönheit
bewahrt und zählen zu dem Besten was das Archipelago
zu bieten hat.
Visum/Anreise
Man benötigt lediglich einen 6 Monate gültigen
Reisepass und ein Rückflugticket. Ein Touristenvisum
wird bei der Einreise ausgestellt. Die Salomonen werden
von AirNiugini aus Port Moresby (Papua Neuguinea) und von
Solomon Airlines Brisbane (Australien) direkt angeflogen.
Klima
Ganzjährig warmes tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Die Regenzeit herrscht von Dezember bis April. Luft Temperaturen
sind in der Regel zwischen 28 C und 32 C. Wasser Temperatur
liegt bei 23 C (Juli/August) und 27C (Dezember/Januar).
Beste Reisezeit Juli bis Dezember.
Währung
Die
lokale Währung ist der Solomon Island Dollar (S$).
Resorts, Hotels und Banken in Honiara akzeptieren gängige
Kreditkarten und Travellers Cheques. Immer dran denken,
Kleingeld dabeizuhaben wenn man in abgelegene Gegenden reist
und eventuell Souvenirs von den lokalen Leuten kaufen möchte.
(Es gibt ausgezeichnete Schnitzarbeiten!)
10 S$ entspricht ca 1 Euro (Stand April 07).
Gesundheit/Impfungen
Bei allen Reisen in tropische Gegenden sollten man einen
aktiven Tetanusschutz und eine gültige Polioimpfung
haben. In den Salomonen ist Malaria noch weit verbreitet.
Wir empfehlen mit einem Arzt eine entsprechende Prophylaxe
unter der Brücksichtigung, daß man tauchen will,
zu besprechen.
Honiara
Honiara ist die Haupstadt des Inselreichs. Die kleine Stadt
hat einen internationalen Flughafen, einige Hotels und Restaurants.
Der Flughafen leigt ca. 15 Km ausserhalb der Stadt. Es gibt
auch ein paar Strände, die aber nicht besonders erwähnenswert
sind. Die Hotels holen ihre Gäste bei Ankunft ab.
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